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Messungen August 2017

Verglichen mit der Messausrüstung von Februar ging es im August mit etwas bescheideneren Mitteln an die gestellte Aufgabe. An dieser Stelle herzlichen Dank an Harro, DL8VQ für die Unterstützung und die zur Verfügung gestellte Messausrüstung.

Dieses Mal wurde folgende Ausrüstung gemessen:

  • ICOM IC-735
  • Transverter TR-144 Pro
  • BEKO HLV-1000

Diese Mal wurde besonderes Augenmerk auf die Bandbreite des ausgesendeten Nutzsignals gelegt. Es sollte also nachgewiesen werden, dass kein übermäßig breites Signal mit der verwendeten Ausrüstung erzeugt wird.

Messung mit Tektronix 2782 Spektrum Analyzer, nachgeschaltete Dämpfungsglieder: Micronde 20dB, Tenuline 30dB.

Moduliert wurde der Sender dieses Mal durch einen Zwei-Ton-Generator. Im direkten Vergleich mit den Messungen vom Februar ist also das Signal um ca. 6 dB geringer (Unterschied Ein-Ton gegenüber Zwei-Ton-Ansteuerung)

Die spektrale Auswertung des Signals zeigt keine Auffälligkeiten, die Bandbreite des Signals liegt ebenso im Erwartungsbereich. Nimmt man zur Bandbreitenbestimmung ein Referenzlevel von 10dBm = 10mW an, so erhält man eine Bandbreite für den o.g. Fall von 3 kHz.

Zum besseren Verständnis hier nochmals die Eckdaten der Messung:

Daten des Plots: y-Achse: dB von -40 bis 60 dBm, x-Achse Span = 10kHz. Gesendet wurde auf 144,260 MHz.

Möchte man die Leistung mit der Messung vom Februar (Ein-Ton/Zwei-Ton) vergleichen, so liegen wir bei 53 dBm + ca. 6 dB = 59 dBm und damit vergleichbar mit der Messung von Februar.

Messungen Februar 2017

Um an unserem geplanten Standort QRV werden zu können, war es notwendig, die verwendete Ausrüstung sehr detailliert darzustellen .

Dank guter Kontakte zur Fa. Cetecom (nochmals Danke an Harro, DL8VQ für QSP) war es uns auch so möglich, den gesamten Sendezweig auf Herz und Nieren zu testen. Betont sei an dieser Stelle, dass es sich um kalibrierte Ausrüstung mit regelmäßig bestätigter Messmittelfähikeit handelt.

Gemessene Ausrüstung:

  • Yaesu FT-736R
  • Beko HLV1000

Besonderes Augenmerk wurde bei den Messungen auf mögliche Oberwellen gelegt. Aufgrund von Auflagen zum Betrieb musste zwingend nachgewiesen werden, dass keine Oberwellen höherer Ordnung durch den eingesetzten Sender erzeugt werden, welche umliegende Funkdienste stören könnte.

Der Aufbau der Messung wurde wie folgt gewählt:

Der folgende Sweep zeigt einen Bereich von 100 MHz bis 2GHz.

  • Nutzsignal: 58,2 dBm 144,3 MHz (entspricht der eingestellten Frequenz am TRCV)
  • 1. Oberwelle: -4,86 dBm 286,2 MHz
  • 2. Oberwelle: -4,88 dBm 430,6 MHz

Somit ergibt sich eine abgegebene Leistung von 660,7 W auf der Nutzfrequenz. Die Oberwellen sind mit mehr als 60 dB Dämpfung versehen und stellen mit einer abgestrahlten Leistung von <0,32mW keine Störung für die Umgebung dar. Auch ist an dem aufgenommenen Sweep eindeutig zu sehen, dass es keine weiteren Oberwellen und damit Störungen durch das erzeugte Nutzsignal gibt.

Dieses Ergebnis stellt sich in ähnlich Weise dar, wenn man den Oberwellenfilter entfernt. Während des März Contests wurde der Oberwellenfilter in Absprache mit dem benachbarten Funkdienst entfernt. Es konnte kein Unterschied seitens des Funkdienstes festgestellt werden. Das Spektrum blieb nach Aussage der Betreiber identisch.

Die gemessene Bandbreite des Nutzsignals zeigte keine Auffälligkeiten und lag innerhalb der Toleranzen.